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18. August 2022
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StartNachrichtenGewerbegebiet Prinz-Friedrich-Straße in Kupferdreh: Arbeiten am Tagesbruch verzögern sich

Gewerbegebiet Prinz-Friedrich-Straße in Kupferdreh: Arbeiten am Tagesbruch verzögern sich

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Seit November laufen die Betonarbeiten zur Sicherung der zweiten Unterspülung in der Deilbachröhre, die nach dem Hochwasser im Juli 2021 entstanden ist. Geplant war, dass die Arbeiten zum Jahreswechsel beendet werden und im Anschluss die Einsturzstelle selbst abgesichert wird. Die aufwendigen Arbeiten in der Röhre mussten allerdings immer wieder unterbrochen werden. Grund ist der erhöhte Wasserpegel des Deilbachs aufgrund der anhaltenden Regenfälle der letzten Wochen.

Die Betonarbeiten in der Röhre müssen von Industrietauchern durchgeführt werden. Durch den vielen Niederschlag ist der Wasserpegel in der Röhre erhöht und auch die Fließgeschwindigkeit hat sehr stark zugenommen. Das macht die Arbeit für die Taucher unmöglich, denn neben der erschwerten Sicht und der Gefahr von Treibgut, wie mitgerissene Äste oder Abfall, gibt es so gut wie keine Sicherungsmöglichkeiten in der Röhre. Nach aktuellem Stand wurde bereits die Hälfte der Ausspülung mit Unterwasserbeton gesichert.

So geht es weiter:

Die Arbeiten in der Röhre werden sofort wieder aufgenommen, sobald der Wasserstand ausreichend abgesunken ist. Ein Team von Industrietauchern stehen dazu auf Abruf bereit. Wenn es anhaltend trocken wäre, könnten die Arbeiten in zwei bis drei Wochen beendet werden. Allerdings dürfte es dafür sowohl in Essen als auch im restlichen Einzugsgebiet des Deilbachs in Richtung Velbert nicht stark regnen. Es kann daher nicht gesagt werden, wie lange die Sicherungsarbeiten noch andauern werden.

HINTERGRUND:

Das Hochwasser im Juli 2021 sorgte in dem Gewölbe, durch das der Deilbach in Kupferdreh an dieser Stelle fließt, für zwei Unterspülungen. Die erste konnte im September 2021 gesichert werden. Die zweite, unmittelbar an der Einsturzstelle auf dem Speditionsgelände, muss noch abgesichert werden. Im Anschluss ist vorgesehen, dass die Böschung mit Winkelstützmauern abgesichert wird.

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