Rund ein Sechstel der Bevölkerung in Essen bezog 2022 existenzsichernde Leistungen

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Mit der aktualisierten Veröffentlichungsreihe „Ein Blick auf Soziales“ legt das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen der Stadt Essen neue Statistiken zur sozialen Situation in Essen für das Jahr 2022 vor. Der Fokus liegt dabei auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II), der Sozialhilfe (SGB XII) und Asylbewerberleistungen außerhalb von Einrichtungen.

Rund ein Sechstel der Essener Bevölkerung bezog am 31.12.2022 existenzsichernde Leistungen. Das sind rund 101.500 Personen, ein Plus von rund 1.300 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Ein Großteil davon erhielten Leistungen gemäß SGB II (84 Prozent), gefolgt von Leistungen gemäß SGB XII (13 Prozent) und Hilfen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (3 Prozent).

Weitere Veröffentlichungen zum Thema stellt das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen in Kürze online zur Verfügung. Zum Beispiel finden Interessierte in den langen Zeitreihen im „Handbuch der Essener Statistik“ Zahlen nach Alter differenziert oder können den Fokus auf kleinräumige Besonderheiten richten. Daneben wird auch die interaktive Kartenanwendung „Sozialatlas“ sowie das Open-Data-Portal der Stadt mit neuen Daten zur sozialen Situation aktualisiert.

„Ein Blick auf Soziales“ finden Interessierte unter https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/ein_blick_auf/Soziales_in_Essen_06_2023.pdf