Foto: Alexandra Roth
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„Bäume des Lebens“ für Essen: Ende Februar hat die ev. Kirche in Essen die ersten von insgesamt 16 ausgewachsenen Bäumen gepflanzt. Aufgewachsen in einer Baumschule in Kaarst am Niederrhein, werden die Bäume ihren Schatten zukünftig vor Gemeindehäusern, neben Kirchen, vor Kindertagesstätten und auf Friedhöfen spenden – und zwar in Altenessen, Bergerhausen, Borbeck-Vogelheim, Burgaltendorf, Haarzopf, Heidhausen, Heisingen, Kettwig, Rüttenscheid und Überruhr. Bei der Baumspende handelt sich um neun Linden, sechs Eichen und eine Hainbuche, die zwischen sechs und zwölf Metern hoch sind. In Kaarst mussten sie einer neuen Stromtrasse weichen; nun erhalten sie in Essen Asyl – und leisten einen Beitrag zur Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt. Insgesamt muss die Baumschule in diesem Frühjahr über 100 Bäume verpflanzen – 75 finden in Ortschaften an der Ahr, die vom Hochwasser betroffen waren, eine neue Heimat; weitere werden in Düsseldorf, Euskirchen und eben Essen stehen. „Die Bäume wären der Säge zum Opfer gefallen – stattdessen wollen wir mit ihrer Umpflanzung ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und den großen ökologischen Wert der Bäume erhalten“, erklärt Superintendentin Marion Greve.

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