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Essen
21. Juni 2024
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Kanusport-Gemeinschaft Essen: Kanute Max Rendschmidt qualifiziert sich für Olympische Spiele in Paris

Besser hätte der Saisonauftakt in die Olympiasaison für das Kanu-Aushängeschild der Kanusport-Gemeinschaft Essen Max Rendschmidt nicht laufen können. Beim Weltcupauftakt im ungarischen Szeged war am vergangenen Wochenende vom Deutschen Kanu-Verband die erste Möglichkeit gegeben, sich für die Olympischen Spiele in Paris zu qualifizieren. Eine Gelegenheit, die der deutsche Herrenvierer-Kajak direkt beim Schopfe packte.

Max Rendschmidt vorne beim 500m-Vierer am Schlag mit seinen Hintermännern Max Lemke, Jacob Schopf (beide Potsdam) und Tom Liebscher-Lucz (Dresden) erfüllten die vorgegebene Olympia-Norm durch einen Sieg bravourös. Und dabei war ihr Start gar nicht optimal. Beim Start hatte Max Rendschmidt sein Paddel etwas verdreht. Aber die Vier machten schnell alles wieder wett. „Wir mussten so natürlich schon früh etwas mehr investieren. Dann haben wir unseren Endspurt etwas eher angesetzt als die Konkurrenz, und dann galt es nur noch, unseren Vorsprung zu halten. Trotz dieses Fehlers zu gewinnen, zeigt unsere sehr gute Frühform. Wir freuen uns über den erfolgreichen Wettkampf und natürlich insbesondere die Olympiaqualifikation“, so ein geschaffter, aber glücklicher Rendschmidt. Dass sich der Vierer sehr gut präsentiert hat, untermauerte auch Robert Berger, Trainer der Kajak-Herren am Essener Bundesstützpunkt. „Das war eine Top-Leistung. So eine Zeit muss man erst einmal hinlegen. Das zeigt die Klasse dieses Bootes“. Die Reise nach Paris geht somit für den „Deutschlandvierer“ weiter. Und der war ja schon im Vorjahr bei der „Heim-WM“ in Duisburg auf der Wedau Weltmeister geworden und 2021 bei den Olympischen Spielen in Tokyo auch Olympiasieger!

„Deutschlandvierer“

Einen gelungenen Weltcup-Auftritt legte auch Nico Paufler im ungewohnten 500m-Einer hin. Eher auf der 1.000m-Mittelstrecke oder insbesondere Langstrecke zuhause, fuhr sich Nico Paufler mit starken Vor- bzw. Zwischenlaufergebnissen ins Weltcup-B-Finale und kam dort mit nur geringem Abstand als Fünfter ein. Ein ganz starkes Ergebnis. Ich bin immer besser in den Wettkampf gekommen und das B-Finale war mein bestes Rennen“, so Nico Paufler. Sein Fokus ist nun auf den Weltmeisterschaften in Samarkand/Usbekistan Ende August. Eine Chance, noch auf den Olympia-Zug aufzuspringen, hat durchaus Enja Rößeling. Dazu muss sie, in der Saison teilweise krankheitsbedingt ausgebremst, noch einen internationalen Leistungsnachweis erbringen.

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