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1. Oktober 2022
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StartNachrichtenHeute um 11 Uhr wird es in NRW laut: Landesweiter Sirenen-Probealarm

Heute um 11 Uhr wird es in NRW laut: Landesweiter Sirenen-Probealarm

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Zum landesweiten Sirenenprobealarm werden in Nordrhein-Westfalen am heutigen Donnerstag, 8. September , um 11 Uhr die knapp 5.600 Sirenen im ganzen Land getestet. Das teilt die Landesregierung NRW mit.  Zusätzlich wird auch über die Warn-App NINA landesweit zum Probealarm informiert. Innenminister Herbert Reul: „Das ist keine Hysterie oder Panikmache, sondern eine rationale Notwendigkeit, die im Fall der Fälle Leben rettet. Die schreckliche Hochwasserkatastrophe im letzten Sommer hat uns allen nochmal vor Augen geführt, wie wichtig das Thema Warnung ist.“ Reul wird die Sirenen am Donnerstag auf der Hauptfeuerwache in Essen persönlich auslösen.

Warnapp „Nina“
auch im Einsatz

Im Jahr 2018 hatte Minister Reul den landesweiten Sirenenprobealarm eingeführt. Turnusgemäß ertönen die Sirenen in Nordrhein-Westfalen im März. Um die Bevölkerung wegen des Ukraine-Kriegs nicht zu beunruhigen und Fehlinterpretationen zu vermeiden, war der Probealarm im Frühjahr jedoch kurzfristig verschoben worden. Der nächste bundesweite Warntag soll am 8. Dezember 2022 stattfinden.

Hochwasser-Katastrophe
als Signalgeber

„Natürlich bietet der Probealarm auch die Möglichkeit, unser Warnsystem zu testen. Nur so kann die Funktion und Zuverlässigkeit überprüft werden. Jede Maschine muss ab und zu geölt werden. Gleichzeitig möchten wir die landesweite Reichweite nutzen, damit die Bürgerinnen und Bürger für das Thema Warnung sensibilisiert werden und die Sirenentöne einordnen können. Unser Ziel ist, dass jeder lernt, wie er sich bei Unglücks- oder Notfällen zu verhalten hat“, so Reul.

Zudem soll der landesweite Probealarm den Bürgerinnen und Bürgern auch in Erinnerung rufen, dass die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten im Land 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche bereitstehen, um das Leben und den Besitz der Menschen zu schützen.

Unter www.warnung.nrw hat das nordrhein-westfälische Innenministerium ausführliche Informationen zum Thema Warnung und zum landesweiten Warntag bereitgestellt.