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22. Februar 2024
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CDU: Kritik an den Umbauplänen der Bezirkssportanlage Sachsenring hat ein Geschmäckle

Zu unserer Berichterstattung „Bezirkssportanlage Oststadt: SPD wirft Schwarz-Grün Blockadehaltung vor“ (https://mein-kurier.ruhr/bezirkssportanlage-oststadt-spd-wirft-schwarz-gruen-blockadehaltung-vor/) vom 14. Oktober hat sich CDU-Ratsherr Luca Ducree zu Wort gemeldet:

„Acht Jahre lang liegen die Pläne für einen Umkleideneubau auf der Bezirkssportanlage Sachsenring nun in den Schubladen. Unabhängig von der Ratsmehrheit, wo auch die SPD jahrelang beteiligt war, passierte leider nichts. Kein Verein glaubte mehr an eine schnelle Realisierung. Dies könnte nun doch anders kommen. Dank der Initiative von CDU und Grünen sollen im städtischen Haushalt (vorbehaltlich des finalen Haushaltsbeschlusses) für das Jahr 2023 knapp 2,3 Millionen Euro für ein neues Umkleidegebäude auf der Bezirkssportanlage Sachsenring eingeplant werden. Dieses Umkleidegebäude kommt allen dort beheimateten Vereinen zugute. Die Initiative von CDU und Grünen ist sportpolitisch für den Bezirk von enormer Bedeutung und soll erst der Anfang sein. Vor diesem Hintergrund ist die Kritik am aktuellen Vorgehen reine Stimmungsmache und in der Sache eindeutig falsch.

„SPD-Kritik ist reine Stimmungsmache“

Die Kritik an den Umbauplänen ist ungerechtfertigt und reine Stimmungsmache. Dank der Initiative von CDU und Grünen ist die Erneuerung der Bezirkssportanlage Oststadt überhaupt erst wieder auf die Agenda gekommen. Dies wissen alle beteiligten Vereine und Sportler auch sehr zu schätzen. Wenn es doch so ein Herzensanliegen anderer Parteien im Bezirk ist, die Bezirkssportanlage zu ertüchtigen, dann frage ich mich, warum erst nach dem gemeinsamen Antrag von CDU und Grünen auf einmal weitere Anträge gestellt werden und jahrelang vorher nichts passiert ist.

„Wo waren denn die anderen Parteien in den Jahren zuvor?“

Die sportpolitischen Haushaltsmittel sind zudem sehr begrenzt. Eine Durchführung aller geforderter Maßnahmen in einem Haushaltsjahr ist somit nahezu unmöglich. Im Sportausschuss sowie in der Ratssitzung wurde vor der Abstimmung der SPD-Antrag auf eigenen Wunsch sogar abgeändert und die Umwandlung des Ascheplatzes in einen Kunstrasen aus dem Antragstext gestrichen. Erst einen Antrag ohne Deckungsvorschlag und ohne Kostenschätzung stellen und im Anschluss dann Maßnahmen zu streichen, ist ja schon ein Eingeständnis an sich. Ich freue mich über die eröffneten Perspektiven für die Sportanlage. Dies ist auch in Bezug auf die Rundlaufbahn bereits geschehen. Denn die Laufbahn soll in den Überlegungen für 2024 intensiv beraten werden. Dies haben wir zugesagt und die Sportler haben es sich auch wirklich verdient. Klare Perspektiven statt unrealistischer Forderungen ist das Credo.“

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