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18. Mai 2024
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SVA : RWE – NACHGEFRAGT beim SVA-Vorsitzenden Martin Neuhaus

Warum haben sie das Heimrecht nicht getauscht?
Hätten wir gerne gemacht, aber RWE wollte aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Beim letzten Aufeinandertreffen 2019 im Viertelfinale war dies noch möglich. Etwa 3.000 Zuschauer kam bei ungefähr Null-Grad Außentemperatur zur Hafenstraße. Das schien nunmehr wohl nicht lukrativ genug zu sein, um das Stadion aufzumachen. Wir hätten zudem lieber am Donnerstag statt am Dienstag spielen wollen, doch das konnte RWE aus terminlichen Gründen (Anreise zu einem Auswärtsspiel nach Bayreuth) nicht machen. Nun werden wir es an der Windmühle gemeinsam „woppen“. Wir freuen uns jedenfalls auf den Drittligisten.

Von Dirk Coste

Was bedeutet die Ausrichtung organisatorisch?
Eine ganze Menge. Dabei spielt der Termin eine große Rolle. So kurz nach dem Geno-Cup erneut ein Highlight zu organisieren, ist ein weiterer Kraftakt. Die Stadt hat unserem Konzept grünes Licht erteilt. So gibt es Karten nur im Vorverkauf. Wir benötigen einen Sicherheitsdienst und etwa 50 Freiwillige. Verpflegung in fester und flüssiger Form kann gereicht werden. Im Moment sieht es aber gut aus, dass wir das Drumherum auf die Reihe bekommen. Hierbei gilt mein besonderer Dank auch der Jugendabteilung.

Wie sehen Sie den Verein aktuell für den Pokal und die Saison aufgestellt?
Ich finde, wir sind für die Saison hervorragend aufgestellt. Es hat sich im Kader vieles getan. Wir haben einen Umbruch vollzogen. Viele altgediente Spieler haben aufgehört oder den Verein verlassen, sodass man von einem Restart des SV Burgaltendorf sprechen kann. Eine schöne Zeit ist zu Ende gegangen – leider verbunden mit dem Abstieg aus der Landesliga und gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass sich etwas ändern muss – und eine neue Zeitrechnung hat begonnen. Mit einem verjüngten Kader, für dessen Aussehen unser Sportlicher Leiter Jörg Oswald sich mächtig ins Zeug legen musste, wollen wir in der Bezirksliga auftrumpfen. Die Abgänge konnten kompensiert werden. Gegen RWE hingegen rechne ich mir allerdings nichts Großartiges aus. Wir wollen lange mithalten, um das Ergebnis in Grenzen zu halten. Wie vor Jahren beim 1:9 soll es einstellig bleiben. Auch dürfen wir wieder mit 1:0 in Führung gehen wie damals. Viele SV-ler sind sowieso eingefleischte RWE-Anhänger. Sie werden jedes Ergebnis bejubeln. Insgesamt hat unser Verein ein gutes, freundschaftliches Verhältnis zu RWE.

Martin Neuhaus Foto: Archiv
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