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14. Juli 2024
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Frank Richter: Polizeipräsident von Essen und Mülheim legt sein Amt nieder

Nach 46 Jahren im Polizeidienst hat Frank Richter, Polizeipräsident von Essen und Mülheim an der Ruhr, heute überraschend bekannt gegeben, dass er aus gesundheitlichen Gründen mit sofortiger Wirkung sein Amt niederlegt und aus dem Polizeidienst ausscheiden wird. Sieben Jahre hatte der gebürtige Essener die Funktion als Behördenleiter inne.

„Dass Polizeipräsident Frank Richter auf seine Gesundheit Rücksicht nimmt, ist richtig und nachvollziehbar. Gleichwohl verlieren wir einen engagierten und kompetenten Polizeipräsidenten. Für seinen nächsten Lebensabschnitt wünschen wir ihm alles Gute“, so Oberbürgermeister Thomas Kufen. Neben der Bekämpfung der Clankriminalität fielen der Umzug in ein neues Polizeigebäude an der Theodor-Althoff-Straße, zahlreiche Einsätze und Ermittlungskommissionen, die Einführung eines neuen Schichtdienstmodells, Feste und Feierlichkeiten wie das 110-jährige Jubiläum der Polizei Essen in die Amtszeit des Polizeipräsidenten.

Mit Frank Müller in den Landtag
Frank Müller, Vorsitzender der SPD in Essen. Foto: Archiv

Zum überraschenden Rücktritt erklären Frank Müller, Vorsitzender der SPD Essen und Ingo Vogel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Essen: „Mit großem Bedauern erfuhren wir heute vom gesundheitsbedingten Rücktritt Frank Richters vom Amt des Polizeipräsidenten für Essen und Mülheim. Mit seinem Ausscheiden verliert unsere Stadt einen hoch engagierten, empathischen und nahbaren Polizeipräsidenten, in dessen siebenjährige Amtszeit große Herausforderungen sowohl für die Polizei als auch die gesamte Gesellschaft fielen. Auch in Krisen, wie nicht zuletzt nach dem Bekanntwerden rechter Chatgruppen in den Reihen der Polizei Essen/Mülheim, bewahrte er sich dabei stets seine ihm eigene Dialogbereitschaft und Kritikfähigkeit und stieß eine offene Wertediskussion innerhalb der Polizei an. Im Namen der SPD Essen und der SPD-Ratsfraktion Essen danken wir Frank Richter für seinen langjährigen Einsatz im Dienste unserer Stadt und wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute – allen voran natürlich Gesundheit.“

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