FDP-Fraktion lehnt Neuordnung der Kupferdreher Straße ab

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Als völlig misslungen sieht FDP-Fraktionschef Hans-Peter Schöneweiß die angedachte Neuordnung der Kupferdreher Straße durch die Verwaltung. Schöneweiß: „Seit Jahrzehnten leiden die Kupferdreher und der örtliche Einzelhandel unter den bisher durchgeführten Baumaßnahmen. Als Dank für die geduldig ertragenen Einschränkungen sollen die Bewohner der Kupferdreher Straße nun noch mit dem Verlust der Parkplätze „belohnt“ werden.“

Für Radverkehr sollen 70 Parkplätze wegfallen

Nach Abschluss aller Arbeiten durch die Stadtwerke steht nun die Erneuerung der Asphaltdecke auf dem Plan. Im Zuge dieser Arbeiten möchte die Stadtverwaltung insgesamt über 70 Parkplätze auf der Kupferdreher Straße von der Poststraße bis zur Auffahrt A44 wegfallen lassen, um den Radverkehr bessere Bedingungen zu geben. Nach Auffassung der Liberalen reicht die Breite der Kupferdreher Straße hierfür nicht aus.

„Paragraf 2 Abs.4 der STO legt fest, wie die Straßenbenutzung auch für Radfahrer zu gewährleisten ist. Demnach kann am rechten Fahrbahnrand gefahren werden. Gegenseitige Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer kann auch entsprechend überwacht werden. Es darf auf jeden Fall nicht die Situation eintreten, dass die Kupferdreher nicht mehr in Wohnungsnähe parken können, da in zumutbarer Nähe kein weiterer Parkraum vorhanden ist. Wir lehnen diese Planungen rigoros ab und fordern die Verwaltung auf, ihre Pläne so nicht umzusetzen“, erklärt Schöneweiß.