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Essen
21. Mai 2024
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Allbau GmbH: Wohnen in Huttrop

Wohnungsmangel, steigende Mieten und Energiepreise – auch in Essen wird bezahlbarer Wohnraum immer knapper. Die Allbau GmbH hat ihr Großmodernisierungsprojekt rund um die Schwanenbuschstraße in Huttrop offiziell beendet. Essens größter Wohnungsanbieter investierte hier rund 9,2 Mio. Euro in 24 Gebäude (Baujahr: 1926-1957) mit 177 Mietwohnungen unter Inanspruchnahme von Wohnungsbauförderungsmitteln des Landes. Das Quartier wurde besucht von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. „Wir müssen auch als kommunales Unternehmen Projekte innerhalb eines wirtschaftlichen Rahmens realisieren. Der Maßstab folgt dabei unserer gesellschaftlichen Verantwortung und liegt unter den Zielen privater Investoren. Dabei ist es uns natürlich wichtig, besonders Essenern mit geringem und mittlerem Einkommen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Das ist gerade bei diesem Projekt in Huttrop sehr gut gelungen: Die Grundmiete erhöhte sich durchschnittlich moderat von 5,40 auf 6,20 Euro – bei gleichzeitigem Senken des Energieverbrauchs. Aber eines ist natürlich klar: Um solch attraktiven Wohnraum zu geringen Mieten auch an anderen Stellen in unserer Stadt zukünftig anbieten zu können, sind wir bei Neubauten und Modernisierungsprojekten auf Fördermittel des Landes NRW und des Bundes angewiesen. Hier ist NRW geradezu Taktgeber im Vergleich zu den übrigen Bundesländern. Aktuell sind wir erneut mit dem nordrhein-westfälischen Bauministerium und der Stadt Essen in sehr guten Gesprächen und hoffen auf die Unterstützung der NRW.Bank bei der Modernisierung von weiteren rund 450 Wohnungen unter Inanspruchnahme von Wohnungsbauförderungsmitteln,“ erklärte Allbau-Geschäftsführer Dirk Miklikowski.

Mehr Wohnqualität und CO2 gespart

Ministerin Ina Scharrenbach: „Vor Monaten noch war der A52-Deckel nichts als eine riesige, ungenutzte Wiese, die kaum ein Mieter betreten hat. Mit Hilfe aus der Modernisierungsoffensive der Landesregierung wurden die Rasenflächen zu einem, abwechslungsreichen Wohnumfeld entwickelt, das die Nachbarschaft stärkt und auch einen ökologischen Wert hat. Durch die Maßnahmen konnte überdies die beeindruckende Menge von 665 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden. Ein starkes Projekt, zu dem wir der Allbau GmbH, der Stadt Essen und den Mietern gratulieren.“ Oberbürgermeister Thomas Kufen machte deutlich, dass die Kommunen und die Wohnungswirtschaft an die heutige Situation angepasste verlässliche Förderbedingungen brauchen: „Die nie zuvor erreichten Baustoffpreise, die spürbaren Auswirkungen des Fachkräftemangels und die ambitionierten Klimaschutzziele des Bundes haben zu einem Zielkonflikt zwischen Klimaschutz und bezahlbarem Wohnen geführt, der nur durch eine angepasste Förderkulisse von Bund und Land zu bewältigen ist!“

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