Newsletter-Anmeldung

Abonnieren Sie unseren Newsletter für aktuelle Neuigkeiten aus Ihrem Stadtteil! Geben Sie Ihre Mailadresse am Ende der Seite in das Formular ein und klicken Sie auf den Anmeldebutton!
12.2 C
Essen
3. April 2025
- Werbung -spot_img

Redaktion: 0177/7059805 · redaktion@mein-kurier.ruhr Anzeigen: 0176/72859323 · anzeigen@mein-kurier.ruhr Zustellung: zustellung@mein-kurier.ruhr

ESSENER BÜRGER BÜNDNIS – Freie Wähler kritisiert die Ausbaupläne fürs Stadion an der Hafenstraße in Essen

Das ESSENER BÜRGER BÜNDNIS – Freie Wähler (EBB-FW) bekräftigt erneut seine Forderung, das Stadion an der Hafenstraße deutlich auf mindestens 35.000 Plätze auszubauen. Die aktuell von Oberbürgermeister Thomas Kufen eingebrachte Erweiterung auf lediglich rund 26.600 Zuschauer stelle das Niveau des Georg Melches Stadion mit drei Tribünen wieder her, ist aus Sicht des EBB-FW jedoch vollkommen unzureichend. Es bleibe hinter den Ansprüchen einer Großstadt mit fast 600.000 Einwohnern sowie den Erwartungen der Bürger und Fans weit zurück.

Fraktionsvorsitzender Kai Hemsteeg kritisiert die Ratsvorlage des Oberbürgermeisters scharf: „Die von OB Kufen vorgelegte Planung ist wenig ambitioniert und zeigt keinerlei Vision für eine Stadt, die sportlich und wirtschaftlich konkurrenzfähig sein will. Sportlich gesprochen bewegt man sich auf Regionalklasse statt Bundesliga. Gerade jetzt, wo Rot-Weiss Essen nach Jahren der Unterklassigkeit sportlich erfolgreich ist und das Stadion regelmäßig seine Kapazitätsgrenze erreicht, ist eine große Variante mit mindestens 35.000 Zuschauern zwingend erforderlich.“

„Ein Fahrradparkhaus statt eines dringend notwendigen Autoparkhauses zu planen, ist ein von blinder Ökoideologie getriebenes Ansinnen, das die dringend nötige Entlastung der anliegenden Bewohner nicht im Ansatz gewährleistet. Dies offenbart eine provinzielle Denkweise, die der Bedeutung unserer Stadt nicht gerecht wird. Wir brauchen ein Parkhaus und einen leistungsfähigen Nahverkehr zum Stadion.“

Mit Blick auf die geplante Investition von rund 8,4 Millionen Euro für ein Fahrradparkhaus äußert sich Hemsteeg deutlich: „Ein Fahrradparkhaus statt eines dringend notwendigen Autoparkhauses zu planen, ist ein von blinder Ökoideologie getriebenes Ansinnen, das die dringend nötige Entlastung der anliegenden Bewohner nicht im Ansatz gewährleistet. Dies offenbart eine provinzielle Denkweise, die der Bedeutung unserer Stadt nicht gerecht wird. Wir brauchen ein Parkhaus und einen leistungsfähigen Nahverkehr zum Stadion.“

Statt sich mit „Petitessen wie der Einführung von Mehrwegbechern und einem Fahrradparkhaus“ aufzuhalten, müsse die Politik endlich klare und positive Signale für den Verein setzen, um sowohl sportlich als auch infrastrukturell Schritt zu halten. „Wer das nicht versteht, verspielt die Chance, Essen und Rot-Weiss Essen endlich wieder bundesweit konkurrenzfähig zu machen“, so Hemsteeg abschließend. Das EBB-FW fordert den Rat der Stadt auf, eine ambitionierte Variante umzusetzen, die der Dynamik und den Ambitionen des Vereins und seiner Fans gerecht wird. Foto: Gohl

- Werbung -spot_img

Letzte Artikel