Zu den aktuellen Zahlen aus dem alljährlichen Verkehrsindex des Karten- und Navigationsspezialisten „TomTom“ veröffentlichen wir folgendes IHK-Statement:
„Essen steht weiterhin im Stau. Das zeigt die Studie aus dem aktuellen Verkehrsindex des Karten- und Navigationsspezialisten TomTom. Die Stadt Essen belegt den zweiten Platz der zehn städtischen Großräume mit der höchsten Staubelastung. Hinzu kommt eine besorgniserregende Stau-Rate: Diese liegt in Essen bei 39,3 Prozent. Somit dauern Autofahrten im Schnitt um 39,3 Prozent länger als eine Fahrt auf derselben Strecke ohne Stau.
Wirtschaft muss erreichbar sein
Die Essener Unternehmen und Betriebe müssen erreichbar sein. Verlässliche Verkehrsverbindungen sind die Basis für alle Produktionsprozesse. Mitarbeitende, Dienstleisterinnen und Dienstleister, sowie Kundinnen und Kunden müssen die Betriebe und den Einzelhandel erreichen können.
Essen bleibt Stau-Hochburg
Die aktuellen Zahlen rund um Essen beweisen das Gegenteil: Essen bleibt Stau-Hochburg. In diesem Zusammenhang sind die großen Probleme der S6 zwischen Köln-Worringen und Essen ein besonderes Ärgernis. Vor gut einem Monat wurde die Strecke nach knapp zwei Jahren Sperrung mit viel Inszenierung wieder eröffnet. Seitdem reißen die Meldungen über Störungen nicht ab: überfüllte Züge, fehlende Wagen und massive Verspätungen.
Aufgrund von Bauarbeiten im Kreuz Kaiserberg ist zudem die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Essen aktuell gesperrt. Dementsprechend wechseln noch mehr Pendlerinnen und Pendler aufs Auto, was wiederum zu einem noch höheren Verkehrsaufkommen auf der A40 führt, vor allem zu Stoßzeiten.
Stotterstart auf Straße und Schiene
Verkehrstechnisch verlief der Start ins neue Jahr äußerst holprig und stockend. Hier gilt es gegenzusteuern: Denn für unsere Wirtschaft sind eine verlässliche Infrastruktur sowie ein funktionierendes Baustellen-Management unverzichtbar. Gute Verbindungen sichern Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Wohlstand. Das betrifft alle Branchen: Industrie, Handwerk, Dienstleistungen sowie Einzel- und Großhandel.“




