SPD-MdL fordern: „19,7 Mio.Euro für Essen – Stadtteile stärken und unsere Stadt klimafest machen“

Essen erhält in diesem Jahr rund 19,7 Millionen Euro aus der Städtebauförderung von Bund und Land. Unterstützt werden Projekte in der Innenstadt, in Karnap, Katernberg, Altendorf und Bochold sowie auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein. Die Essener SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Kutschaty, Frank Müller und Julia Kahle-Hausmann begrüßen die Förderung ausdrücklich. „Das ist Geld, das Essen dringend braucht“, erklären die drei Abgeordneten. „Städtebauförderung bedeutet, Quartiere weiterzuentwickeln, Aufenthaltsqualität zu verbessern, Spiel- und Grünflächen zu schaffen und unsere Stadt auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Gerade in einer Großstadt wie Essen sind das Investitionen, die unmittelbar bei den Menschen ankommen und den sozialen Zusammenhalt stärken.“

Gefördert werden fünf Projekte mit insgesamt 19,667 Millionen Euro:

  • Altendorf/Bochold (WEST): 5,628 Mio. Euro
  • Welterbe Zollverein: 5,422 Mio. Euro
  • Stadtbezirk VI/Zollverein-Umfeld: 4,399 Mio. Euro
  • Karnap: 2,188 Mio. Euro
  • Zukunft.Essen.Innenstadt: 2,030 Mio. Euro

Die drei SPD-Abgeordneten betonen zugleich, dass einzelne Förderprogramme die strukturellen Finanzprobleme der Kommunen nicht lösen könnten: „Die Investitionen sind richtig und notwendig. Aber Städte wie Essen brauchen dauerhaft finanzielle Spielräume, um ihre Quartiere zu entwickeln, Infrastruktur zu erhalten und sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Förderprogramme können dabei wichtige Impulse setzen – sie ersetzen aber keine verlässliche Finanzierung der Kommunen.“ Dabei müsse Klimaanpassung immer auch sozial gedacht werden: „Es darf nicht vom Wohnort oder vom Einkommen abhängen, wie gut Menschen durch den nächsten Hitzesommer kommen. Lebenswerte und klimafeste Quartiere sind keine Luxusfrage, sondern eine zentrale Aufgabe moderner Stadtentwicklung.“

 

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