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Essen
12. Januar 2026
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Ehemaligen Chor des Essen-Steeler Kinderchores: Konzerterfolg im Stadtgarten Steele

„Weihnachtszauber mit Noten“ im Steeler Stadtgarten: Ein stimmungsvoller Abend voller Musik, Besinnlichkeit und Gemeinschaft erfüllte den Steeler Stadtgarten. Der Ehemaligen Chor des Essen-Steeler Kinderchores e.V. hatte zu seinem Weihnachtskonzert eingeladen und das Haus war bis auf wenige Plätze gefüllt. In der besonderen Atmosphäre des Stadtgartens entstand ein Konzert, das seinem Motto in jeder Hinsicht gerecht wurde. Schon die Begrüßung durch die Vorsitzende Ulrike Wojciech war herzlich und persönlich. Mit wenigen, charmanten Worten hieß sie das Publikum willkommen und übergab anschließend das Wort an die 1. Bürgermeisterin der Stadt, Julia Jakob. Diese richtete in ihrem Grußwort persönliche und wertschätzende Worte an Chor und Publikum und unterstrich die Bedeutung des kulturellen Engagements und des gemeinsamen Erlebens, gerade in der Adventszeit.

Musikalisch spannte das Programm einen weiten und abwechslungsreichen Bogen: Werke von Johann Sebastian Bach standen ebenso auf dem Programm wie Kompositionen von Will Todd, Oliver Gies und Rutter. Unter der Gesamtleitung von Chorleiter Martin Krause entfaltete sich ein facettenreicher Konzertabend, der sowohl feierliche als auch beschwingte Momente bereithielt und mit großer Ruhe, Präzision und spürbarer Leidenschaft den Chor durch das umfangreiche Programm führte. Besonders bereichert wurde das Konzert durch ein hervorragend musizierendes Streichquartett aus dem Varietas Ensemble, Leitung Axel Steurich , dessen feinfühliges Spiel dem Abend eine zusätzliche Tiefe, Besinnlichkeit und festlichen Glanz verlieh. Ebenso trug der einfühlsame Pianist Christoph Wesskamp am Flügel maßgeblich zur dichten, festlichen Atmosphäre bei und begleitete Chor und Ensemble mit großer musikalischer Sensibilität. Zwischen den musikalischen Beiträgen setzte Ulrike Wojciech einen besonderen Akzent, indem sie ein Gedicht von Heinrich Seidel aus dem Jahr 1890 vortrug – „Der kleine Nimmersatt“, auch bekannt als der lange Wunschzettel an den Weihnachtsmann. Mit einem Augenzwinkern und viel Gefühl vorgetragen, sorgte es für Schmunzeln und stille Nachdenklichkeit zugleich. Bewusst hatte sich der Chor in diesem Jahr gegen ein aufwendig gestaltetes Hochglanzprogramm entschieden. Stattdessen erhielten die Besucher ein schlichtes, charmantes -Pur- Programm. Das eingesparte Geld soll dem Kinderheim der Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung zugutekommen – eine Entscheidung, die viele Gäste berührte und die für den Chor ganz im Sinne eines „echten Weihnachtsgedankens“ steht.

Nach dem letzten offiziellen Programmpunkt belohnte das Publikum die Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus. Gerne erfüllte der Chor den Wunsch nach Zugaben: Unter anderem erklang das schwedische Lied „Jule, Jule“, begleitet von den Streichern, bevor mit „O du fröhliche“ und dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen „Stille Nacht“ ein besonders inniger Abschluss gefunden wurde. Fotos: Janz

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