Da staunten Spaziergänger
und Radler an der Steeler Ruhrpromenade zwischen Ruder- und Schwimmverein nicht schlecht: Erst wurden – mit Fundament – zwei große Holzkästen aufgebaut, um dann wieder abgebaut zu werden. Wir haben beim Steeler CDU-Ratsherrn Dirk Vogt nachgefragt.
„Die beiden Kästen sind mir auch aufgefallen. Ich hatte mich dann unmittelbar an unsere Bezirksverwaltungsbeauftragte gewandt und um Aufklärung gebeten. Eine Antwort kam von Grün und Gruga. In der BV-Sitzung am 10. März wurde dann ausgeführt, dass die Bauten versehentlich dort errichtet wurden, sie eigentlich dorthin sollten, wo die Müll-Container auch im letzten Jahr positioniert waren, also am Radweg. Grün und Gruga hat sich für die Irritationen entschuldigt“, erklärt Vogt. Nachfolgend die Erläuterung von Grün und Gruga: „Bei den angesprochenen ObJekten an der Ruhr handelt es sich um Einhausungen aus Corten-Stahl fur 1.100-Liter-Müllcontainer der Entsorgungsbetriebe Essen (EBE), die im Zusammenhang mit dem Betneb der städtischen Grillzonen aufgestellt wurden. Grundlage hierfür ist der Ratsbeschluss zur dauerhaften Verstetigung der Grillzonen im Stadtgebiet.
Die Einhausungen dienen in erster Linie der geordneten Unterbringung der Großmüllbehalter sowie der Verbesserung des Erscheinungsbildes der Grünanlagen. Durch die bauliche Einfassung werden die Müllcontainer optisch zurückgenommen und fügen sich besser in das Umfeld der Grünanlage ein.
Gleichzeitig wird ein einheitliches Erscheinungsbild mit den ebenfalls installierten Glasschebehältern hergestellt.
Darüber hinaus soll durch die Einhausung die missbrauchliche Entsorgung von Hausmüll erschwert werden. Ein weiterer praktischer Effekt besteht darin, dass die Müllbehälter an ihrem vorgesehenen Standort gesichert werden. In der Vergangenheit kam es wiederholt vor, dass die Behälter verschoben oder in andere Bereiche verbracht wurden, teilweise sogar in angrenzende Gewässer. Die Aufstellung der Einhausungen erfolgt somit im Rahmen der Umsetzung der beschlossenen lnfrastrukturmaßnahrnen zur Organisation der Grillzonen und zur Verbesserung von Sauberkeit, Ordnung und Aufenthaltsqualität in den betroffenen Grünanlagen.“ Fotos: privat
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