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Essen
4. Februar 2026
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EBB/FDP-Fraktion fordert verlässlichen Verkehr statt Stau- und Verbotslogik in Essen

Essen bleibt laut aktuellem TomTom-Verkehrsindex die Stau-Hochburg in Nordrhein-Westfalen. Mit einer Stau-Rate von rund 39 Prozent liegt die Stadt an der Spitze im NRW-Vergleich, bundesweit auf Platz zwei hinter Berlin.

Essen ist die Stau-Hochburg in NRW

Für die EBB/FDP-Fraktion im Rat der Stadt Essen sind diese Zahlen ein deutlicher Weckruf.„Diese Entwicklung zeigt klar, dass eine Verkehrspolitik, die den motorisierten Individualverkehr weiter ausbremst, ohne funktionierende Alternativen zu schaffen und die Probleme verschärft, statt sie zu lösen“, erklärt Ratsherr Wilfried Adamy von der EBB/FDP-Fraktion. Besonders kritisch sieht die EBB/FDP-Fraktion die weiterhin unzuverlässige Situation im öffentlichen Nahverkehr. Störungen auf wichtigen Bahn- und Busstrecken, überfüllte Züge, Verspätungen und Ausfälle sorgen dafür, dass Pendler und Familien weiterhin auf das Auto angewiesen bleiben.

In Katernberg sollen 109 Parkplätze für Radweg wegfallen

Ein aktuelles Negativbeispiel für diese Verkehrspolitik ist aus Sicht der EBB/FDP-Fraktion die geplante neue Fahrradstraße in Essen-Katernberg. Dort plant die Stadt zu Lasten von rund 109 Parkplätzen, die nach der Umgestaltung wegfallen würden, eine rund 2,4 Kilometer lange Fahrradstraße von der Theobaldstraße bis zum Bolsterbaum.

„Grundsätzlich unterstützen wir sichere Radwege, aber was hier geplant ist, geht einseitig zulasten der Anwohner sowie des ruhenden Verkehrs. Es braucht nicht weniger Auto, sondern bessere Mobilität für alle. Dazu gehört auch ausreichend Parkraum. Nur so reduzieren wir unnötigen Verkehr, statt ihn künstlich zu verknappen“, sagt Adamy.

Die EBB/FDP-Fraktion fordert deshalb ein klares Umdenken in der Essener Verkehrspolitik. Notwendig seien nicht nur ein verlässlicher, leistungsfähiger und attraktiver ÖPNV sowie sichere und durchgängige Rad- und Fußwege, sondern auch eine intelligente Verkehrsführung und ausreichend Parkflächen an den richtigen Stellen, statt pauschaler Einschränkungen.

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