Bereits zum vierten Mal präsentiert das „Snowdance Independent Film Festival“ vom 4. bis 8. Februar 2026 unabhängig produzierte Filme in Essen.
Nach dem Einreichungsschluss ist klar: Über 200 Kurz- und Langfilme aus mehr als zwei Dutzend Ländern wurden eingereicht. „Wir freuen uns nicht nur über die Menge an Filmen, die eingereicht wurde, wir finden es sehr bemerkenswert, dass der Großteil in diesem Jahr aus Deutschland stammt. Das zeigt deutlich die wachsende Bedeutung des Festivals für die heimische Filmszene“, sagt Festival-Chef Tom Bohn.
„Trudi“ wird zum Zentrum
Wichtige Neuerung bei Snowdance 2026 wird sein, dass „Trudi“, das Kulturzentrum in der ehemaligen Innenstadt-Kirche St. Gertrud, die seit kurzem Sitz der Hochschule der Bildenden Künste Essen (HbK) ist, zum Zentrum des Festivals wird.
„Die einzigartige Verbindung von Tradition und Kreativität verleiht Snowdance 2026 eine ganz besondere Atmosphäre“, erklärt Bohn. Eröffnet wird das Festival in einer weiteren Innenstadt-Kirche, Schauplatz der Opening Night wird die nur wenige Meter entfernte Kreuzeskirche.
Musik und Begegnung
Die Kurz- und Spielfilmreihen werden weiterhin im Sabu in der Essener Lichtburg laufen.
Die Dokumentarfilmsektion wird ihre Heimat im großen Gemeindesaal von „Trudi“ finden. Eine weitere Premiere wird der „Vision Award“ sein. Gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Essen (IHK) vergibt Snowdance erstmals eine Auszeichnung für den besten Promotionfilm des Jahres.
Auch Musik und Begegnung kommen nicht zu kurz: Beim „Subs-Tanz“-Fest mischen sich 80er- und 90er-Jahre-Beats mit Filmfestival-Feeling und schaffen einen Treffpunkt für Filmschaffende, Gäste und Partygänger gleichermaßen. „Genau dafür steht Snowdance: unabhängiges Kino, starke Geschichten und echte Begegnungen“, erläutert Bohn.




