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Essen
2. Oktober 2022
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Outdoorsport: Vorbereitet ins Training starten – EXPERTEN-RAT des Physiotherapeuten/Heilpraktikers André Possél

Die wärmeren Temperaturen laden vermehrt zu Outdoorsportarten im Ausdauerbereich wie Walken und Joggen ein. Geeignetes Schuhwerk mit der Sportart angepassten Dämpfungseigenschaften ist wichtig, damit der Körper keinen Schaden nimmt. Pulsuhren können nützliche Trainingspartner sein, wenn es um die Beachtung der angemessenen Herz-Kreislauf-Belastung geht. Um den Körper wieder langsam an mehr Bewegung zu gewöhnen, ist eine gute Vorbereitung notwendig: Die Muskelgruppen der Füße, Waden, Oberschenkel und des Beckens sollten vorbereitend gedehnt werden. Zu Beginn bieten sich dynamische und aktivierende Dehnungen zum Spannungsaufbau an; zum Ende des Laufens sorgen langsame Dehnungsübungen für die Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels. Bei den ersten Fitnesseinheiten sollte nicht „übertrieben“ werden und es gilt Verletzungen vorzubeugen. Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder benötigen über mehrere Wochen ein Aufbau-Training, um eine wachsende Laufbelastung zu tolerieren! Bei erhöhter Belastung können Zerrungen ebenso auftreten wie Knochenhautreizungen am Schienbein und „Ermüdungsbrüche“ im Mittelfußbereich. Ansatzreizungen von Sehnen (Patellasehne, Achillessehne) können zu schmerzhaften Signalen führen, die einen chronischen Verlauf nehmen können, wenn sie nicht behandelt werden. Geeignete physiotherapeutische Maßnahmen – als Prophylaxe oder bei Verletzungen – sind Dehnungen, Kräftigungsübungen und der Aufbau bzw. die Stabilisation der Rumpfmuskulatur.

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