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2. Oktober 2022
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Mit Gelenkersatz in Bewegung kommen! EXPERTEN-RAT des Physiotherapeuten / Heilpraktikers André Possél

Eine der Kompetenzen des Physiotherapeuten ist die Behandlung bei orthopädischen Krankheitsbildern sowohl vor und nach chirurgischen Eingriffen.

Beispiel: Kniegelenk

Ist als Beispiel das Kniegelenk soweit geschädigt, dass der Facharzt eine künstliche Gelenkersatzbehandlung empfiehlt, kann der Physiotherapeut bereits vor dem operativen Eingriff das Knie durch Stärkung der Muskulatur und Stabilisierung des Gelenkes optimal auf die Rehabilitation vorbereiten und somit den späteren Heilungsverlauf positiv beeinflussen.
Nach dem operativen Einsatz einer Totalendoprothese kann es bei den Patienten zu schmerzhaften Bewegungsstörungen kommen, verursacht durch Muskelschwäche, Verhärtungen und den Folgen der Operation. Des Weiteren können Verklebungen Probleme mit dem Sehnen- und Bänderapparat hervorrufen. Die manuelle Therapie und Sportphysiotherapie kann den Heilungsverlauf nach einem operativen Eingriff unterstützen. Durch gezieltes Dehnen, Kräftigen oder Aktivieren von Muskeln, Sehnen oder Bändern kann die Beweglichkeit und Stabilität des Gelenks gefördert werden.
Um Schwellung im operierten Bereich zu minimieren, lymphatische Stauungen zu lösen, wird der Physiotherapeut mit gezielter manueller Lymphdrainage helfen, Schmerzen zu reduzieren und den Heilungsprozess zu unterstützen.
Die Physiotherapie soll dem Patienten helfen, das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzuerlangen und sich so mit seinem Kunstgelenk im Alltag bestmöglich zu bewegen.

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