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20. Mai 2022
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EXPERTEN-RAT des Physiotherapeuten/Heilpraktikers André Possél: Osteopathie – wie funktioniert sie?

Die Osteopathie (griech. Osteon: Knochen, pathos: Leiden) ist eine Naturmedizin, die der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still entwickelt hat.
Sie wird seit mehr als 140 Jahren erfolgreich praktiziert. Die osteopathische Medizin verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und setzt bei den Selbstheilungskräften des Menschen an, d.h. sie geht davon aus, dass der Körper selbst in der Lage ist sich zu regulieren, vorausgesetzt alle Strukturen sind gut beweglich und somit auch gut versorgt.
Ein Osteopath arbeitet ausschließlich mit seinen Händen, um die Ursachen von Schmerzen und funktionellen Störungen aufzuspüren und zu behandeln.

Hilfe bei Gelenkproblemen

Er ertastet Schicht für Schicht Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen, die durch spezielle Techniken behandelt werden. Ziel ist es, die Körperfunktionen wieder in ein Gleichgewicht zu bringen – in die sogenannte Homöostase. Zur Osteopathie gehören drei Behandlungssäulen: Die Behandlung des Bewegungsapparates (parietale Osteopathie), die Behandlung der inneren Organe (viscerale Osteopathie) sowie die Behandlung von Schädel, Rückenmark und Nervensystem (craniosacrale Osteopathie).
Eine osteopathische Behandlung kann daher sowohl bei Gelenkproblemen der Wirbelsäule und Extremitäten sinnvoll sein als auch bei Störungen des Verdauungs- und Ausscheidungssystems sowie Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel und Tinitus.
Akute Entzündungen, Infektions- und Tumorerkrankungen hingegen gehören zur Abklärung in die Hand eines Schulmediziners. Foto: Ute Glebe

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