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18. August 2022
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ASB Zentrum 60plus: Mit neuer Leiterin ins neue Jahr

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Es ist keine einfache Zeit für die Generation 60plus – für alle also, die seit Beginn der Corona-Pandemie zur „vulnerablen Gruppe“ gehören. Das merkt man natürlich auch in allen Bereichen der Seniorenarbeit. Was sollte man anbieten – und was ist überhaupt verantwortbar? Wie beuge ich der Vereinsamung vor? Wie ermögliche ich weiterhin Kontakt? Auch die sich teilweise rasch ändernden Hygiene-Regeln tragen ihr übriges bei. Keine einfache Zeit also, in der Bianca Löher die Leitung des ASB Zentrums 60plus an der Krayer Straße übernommen hat, oder? „Das geht schon“, findet die 29-jährige. „Wir versuchen auf jeden Fall, alles anzubieten, was möglich ist!“


Bereits am 1. Oktober des vergangenen Jahres übernahm Bianca Löher die Leitung von Bernd Niesmann, den es beruflich in seine Heimatstadt Münster zog. Für den ASB ist sie keine Unbekannte – im Bereich Schulsozialarbeit war sie bereits im Vorfeld für die Arbeiter-Samariter-Jugend im Einsatz. Von der Jugend zu den Senioren… ein ganz schön harter Schnitt, oder? „So habe ich das noch gar nicht gesehen. Was mir allerdings auffällt ist, dass es für Kinder und Jugendliche bereits gefestigtere Strukturen im Bereich Beratung und Freizeit gibt. Für Senioren ist das noch sehr viel weniger – ist zumindest mein Empfinden. Aber das kann ja werden!“
Mit Yasar Aksen hat sie einen bewährten Kollegen an ihre Seite – bereits seit vier Jahren ist er im Seniorenzentrum – früher unter dem Namen „Zum Glück“ am Dreiringplatz – im Einsatz.

Sprechstunde fürs Handy

Gemeinsam haben sie jetzt ein abwechslungsreiches Programm für die Räumlichkeiten an der Krayer Straße zusammen gestellt. Neben den beliebten Angeboten wie dem Spiele Treff oder dem Sprachcafé planen sie zur Zeit ein „Offenes Café“ mit wechselnden Schwerpunkten. „Wir haben festgestellt, dass viele Senioren offensichtlich Kontakte und Kommunikation vermissen. In einem offenen Café könnte man einfach zueinander finden, sich treffen. Mit den wechselnden Schwerpunkten möchten wir dem Angebot einen spannenden Nebenaspekt verleihen. Eine Handy-Sprechstunde könnten wir uns ganz gut vorstellen – als Beispiel!“
Viel Wert legt Bianca Löher aber auch auf eine Beteiligung der Zielgruppe. „Wir möchten ja nicht an den Interessen vorbeiplanen, sondern viel mehr allen neuen Ideen Raum geben. Daher werden wir – wenn Corona es wieder zulässt – einfach mal die Frage an alle stellen: Was wünscht Ihr Euch? Was fehlt? Was können wir anbieten? Ich bin wirklich sehr gespannt. Ein leichtes Sportprogramm – eine Mischung aus Spaziergang und leichten Übungen fänd‘ ich gut. Oder wenn sich eine Gruppe finden würde, die sich für Gartengestaltung interessiert… das wäre auch nicht schlecht!“ Denn auf dem Hof des Zentrums soll im Frühjahr eine attraktive Terrassen-Fläche entstehen. „Mit Hochbeeten vielleicht. Platz hätten wir – und die passenden Gartenmöbel auch. Das soll auf jeden Fall richtig schön werden – und ein attraktiver Platz für alle.“
Dann kann man nur hoffen, dass die Corona-Welle beizeiten bricht und das ASB-Team so richtig durchstarten kann. „Darauf freuen wir uns! Und natürlich auf zahlreiche Besucher hier aus dem Stadtteil. Unser aktuelles Programm wird jetzt zeitnah auch auf der Homepage des ASB zu finden sein. Oder einfach vorbeischauen… wir haben immer ein offenes Ohr!“


Bianca Löher und Yasar Aksen erreichen Sie natürlich auch per Telefon:
0201/ 180 59 71.

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