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Sie verbindet die Stadtteile Heisingen und Kupferdreh und das bereits seit 150 Jahren: die Eisenbahnbrücke. Die 233 Meter lange Stahlfachwerkbrücke wurde am 1. Februar 1872 für die Ruhrtalbahn als Teil der Bergisch-Märkischen Eisenbahn eröffnet, am 3. Februar feierlich eingeweiht und sicherte den Steinkohlentransport während des boomenden Bergbaus im Ruhrgebiet von Überruhr, Kupferdreh, Heisingen, Werden und Kettwig bis zum Rhein.

Am 1. Februar 1872 eröffnet – am 3. Februar feierlich eingeweiht!

Mit der Stilllegung der umliegenden Steinkohlenzechen wurde die Brücke dann überflüssig und am 1. Oktober 1978 außer Betrieb gesetzt. Nach dem Umbau zum Rad- und Fußweg und einer Anhebung um 70 cm wurde sie dann am 6. Dezember 1984 durch den damaligen Oberbürgermeister Peter Reuschenbach eingeweiht. So bildet sie heute einen Teil der RuhrtalRadwegs. Heute erfreut sie sich bei Spaziergängern, Radfahrern, Joggern und Inlinern großer Beliebtheit. Auf die besondere Bedeutung der Eisenbahnbrücke möchten auch Henner Höcker, Vorsitzender der Bürgerschaft Heisingen, Klaus Dattenberg, Ortshistoriker Heisingen, Reiner Busch, Ortshistoriker Kupferdreh und Ulrich Matenar, Vorsitzender Bürgerschaft Kupferdreh hinweisen. „Auch wenn zur Zeit Feierlichkeiten schwierig sind, möchten wir doch auf diesen runden Geburtstag hinweisen“, erklärte Henner Höcker. Auch eine Sanierung könnte die Brücke gebrauchen – das sei allerdings ein nicht ganz einfaches Thema, da die Brücke in diesem Fall wahrscheinlich „eingepackt“ werden müsse.

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